Beat’n’Dance – zurück auf der Bühne

Singen nur im Studio? Nöö. Bei Beat’n‘Dance sind sie sich einig: Performances aufnehmen, um sie anschließend ins Netz zu stellen – damit darf jetzt gerne mal Schluss sein. Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie wollen die jungen Musikerinnen und Musiker endlich wieder auf der Bühne stehen.

Singen nur im Studio? Nöö. Bei Beat’n‘Dance sind sie sich einig: Performances aufnehmen, um sie anschließend ins Netz zu stellen – damit darf jetzt gerne mal Schluss sein. Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie wollen die jungen Musikerinnen und Musiker endlich wieder auf der Bühne stehen.

Was vor wenigen Wochen kaum jemand zu hoffen wagte: Alle Signale stehen dafür mittlerweile auf „Grün“: Die Inzidenzen im Keller, der KulturSommer am Kanal vor der Tür. Zudem arbeiten die Organisatoren des Festivals um Intendant Frank Düwel und die Stadt Schwarzenbek fieberhaft daran, den Talenten die Bühne zurückzugeben.

 „Wir planen eine Kombination aus Musik am Wegesrand und einer Reihe von Minikonzerten im Rathaus“, sagt dazu Katrin Röser, Leiterin des Jugendzentrums Schwarzenbek. „Alles am kommenden Sonnabend.“ Tagsüber darf sich das Publikum zunächst sowohl in Lauenburg als auch in Schwarzenbek auf spontane Open Air-Auftritte mit den Talenten freuen. Am Abend des 12. Juni stehen dann um 18, 19 und 20 Uhr insgesamt drei Konzerte im Rathaus Schwarzenbek auf dem Programm. In unterschiedlichen Besetzungen werde jeweils eine Stunde gerockt, so Röser. Ein professionelles Hygienekonzept sei in Arbeit. Die Stadt Schwarzenbek arbeite dafür mit einem externen Dienstleister zusammen. Klar sei schon jetzt, dass pro Auftritt im Rathaus maximal 24 Besucherinnen und Besucher zugelassen seien.

„Wir sind froh, dass wir das jetzt so umsetzen können“, sagt Röser. Schließlich sei es das Herz von Beat’n‘Dance, gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Für sie selbst ist es eine Premiere: Die Leitung des Jugendzentrums hat sie im Oktober übernommen. Damit ist es ihr erster KulturSommer am Kanal und das erste Mal Beat’n‘Dance im Rahmen des Festivals. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß. „Ich genieße die Proben hier im Haus. Das ist schon ein tolles Niveau“, stellt sie fest. Röser weiß, wovon sie spricht: Die 35-Jährige hat lange Zeit als professionelle Musical-Darstellerin gearbeitet.

Ist sie angesichts ihrer Berufserfahrung in die Arbeit der Talente eingebunden? „Nein“, sagt sie, „dazu bin ich aktuell einfach zu ausgelastet.“ Die jungen Leute seien ohnehin sehr selbständig unterwegs und dementsprechend gut vorbereitet.

Und dann gibt es ja noch den KulturSommer-Intendanten Frank Düwel, der seit Jahren mit dem Ensemble von Beat’n‘Dance zusammenarbeitet. „Er“, weiß Röser, „wird in dieser Woche voll in die Inszenierung einsteigen.“

Karten für die Rathaus-Konzerte können unter der Telefonnummer 04151-5617 reserviert werden.