Identität – Über den KuSo

KulturSommer am Kanal – Welten am Ufer  

Der Kultursommer am Kanal ist seit 15 Jahren ein sommerliches Festival unter dem Dach der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Innerhalb von vier Wochen werden ca. 90 Veranstaltungen präsentiert. 

Musik, Theater und bildende Kunst sind Teil des Programms.  Die Suche nach neuen Formen und Begegnungen und die stetige Weiterentwicklung gehören zum Selbstverständnis unseres Festivals.

Welten am Ufer

Der Elbe-Lübeck-Kanal ist der Namensgeber unseres Festivals. Als Teil der Alten Salzstraße zwischen Lüneburg, Lübeck und dem Welthandel der Hanse ist diese ein prägendes Moment der Kulturlandschaft unserer Region und zugleich  Sinnbild für die überregionale Vernetzung.

Mit der Elbe, den Lauenburgischen-Seen, der Bille und vielen weiteren Gewässern, präsentieren wir ein Festival am Ufer – ein Ort des Hinüber- und in die Ferne-Schauens, der Meditation und der überraschenden Ausblicke.

Nehmen sie Platz an unserem Ufer.

Orte – Menschen – Geschichten

Mit offenen Ateliers, Konzerten und dem Engagement unterschiedlicher Akteur*innen gibt das Festival Einblicke in die künstlerische und kulturelle Vielfalt der Region.

Die Eigenproduktionen des Festival entwickeln sich aus der Recherche zu Landschaften, Orten und Ihren Geschichten. 

Das Idyll der Lauenburgischen Seen ist dabei genauso in unserem Fokus, wie die Industriegeschichte an der Elbe, aber auch die „ Gravitation“ der Metropole Hamburg für unsere Region.

Wir erarbeiten unsere Projekte mit Bürger*innen und Künstler*innen der Region. 

Durch Co-Produktionen auch über die Region hinaus hat sich das Festival zu einem innovativen Ort für Kunst in ländlichen Räumen entwickelt.

Eigenproduktionen, die für die Idee unseres Festival stehen – eine Auswahl der letzten Jahre:

Der Klangsee 

Junge Musiker*innen sind um den See gestellt und musizieren sich zu: Eine Komposition nur für diesen Ort. Das Publikum umschreitet derweil den See und genießt Landschaft und Klänge. Eine Kooperation mit der Kreismusikschule.

Kanu-Wander-Theater

Die Gäste fahren mit dem Kanu den Schaalsee-Kanal hinauf. Theater, Klänge und verwandelte Welten kommen ihnen vom Ufer entgegen und erzählen eine Geschichte; so wie Der Sturm von Shakespeare. 150 Beteiligte, Schulen, Vereine und Profis erzählen gemeinsam eine Geschichte in offener Landschaft.

Schöner Warten

An Haltestellen des Nahverkehrs ist die lebensgroße Puppe Herr Huber unterwegs. Er reinigt die öffentlichen Möbel von Kaugummi und Stickern: ein alter Herr, emsig und langsam zugleich. Eine Welt ohne Sprache mit wundervollen Begegnungen im öffentlichen Raum. Eine Zusammenarbeit mit der Künstlerin Cora Sachs.

LTE – Babylon

LTE-Eden umfasst eine 16-Stimmige polyphone Klangskulptur für Mobiltelefone in Lauenburg/Elbe, ArtCaching – City & Satellites  beschreibt die Klangschrift einer Stadt. Eine akustische Erkundung per GPS und Smartphone in Geesthacht, in denen das weltweite Netz und konkrete Orte im öffentlichen Raum und  in der Landschaft in Zusammenhang gebracht werden.

Künstlerhaus Lauenburg

Mit dem Künstlerhaus Lauenburg wird eine temporäre Installation, die Klangskulptur, auf der neu begrünten Baubrache an der Berliner Straße in einem generationsübergreifenden Ansatz entstehen. „Wir wollen gemeinschaftlich die Klänge, Geräuschwelten und Resonanz der Stadt erforschen, um daraus verschiedenartige Formen für eine schwingende Architektur zu entwickeln“. 

In den Gärten (von Jochen Neurath) – ein Spiel für Chor und Bläser

In einem Park streichen Bläserklänge über das Grün, junge Menschen  finden auf einer Lichtung zusammen. Sie spielen und singen die Geschichte vom Abschied der Kindheit und der ersten Liebe. 

Eine Kooperation mit Bundesgartenschau Heilbronn 2018 und dem Warburg Haus, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, dem Mönchsee-Gymnasium Heilbronn und dem Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln.

Der junge Blick

Wir möchten junge Menschen einladen, ihre Sicht auf die Welt künstlerisch zu erforschen und in eigenen Formaten vorzustellen. Für das junge Literaturfest Parkgeflüster wird der Möllner Kurpark zur Lounge umgedeutet.

Im Projekt Beat’n’Dance begleiten wir junge Musiker*innen bei ihren Ideen zur Popkultur. 

Mit der Friedegart-Belusa Gemeinschaftsschule in Schule Büchen wird das Projekt Deine Straße vor 70 Jahren für die Eröffnung des KulturSommers 2021 realisiert.

In Kooperation mit dem Landesverband Jugend und Film wird in dem projekt Mit Film durch die Nacht der Fokus auf den künstlerischen Nachwuchs des Landes gelegt.

Klänge und Kunst in der Landschaft // Netzkunst

Mit der Corona-Pandemie haben wir gemeinsam mit den Künstler*innen Formate entwickelt, die wir für den KulturSommer 2021 weiterführen möchten:

Kunst am Wegesrande: Kunstwerke werden aus den Ateliers in die Landschaft versetzt und sind rund um die Uhr erlebbar.

Sound Walks: Gäste können mit der Musik eines Komponisten, die für einen bestimmten Ort und einer eigenen Sicht  zu einer Landschaft/einem Ort komponiert wurde einen Spaziergang machen.

Wir möchten Kunst im Netz als Teil einer künstlerischen kulturellen Erfindung weiter beschreiben. Ein Kunstwerk setzt sich so in Teilen im Netz und den Erlebnissen vor Ort zusammen.

Der KulturSommer am Kanal ist ein Festival des beständigen Forschens und Suchens und ist damit das wegweisende Kunst- und Kulturfest der Region und des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Team

Intendant Frank Düwel und Kulturmanagerin Farina Klose

Intendant
Frank Düwel

Managerin
Farina Klose

Leitung Helfer
Wolfgang Lehmann

Online-Redaktion
Helge Berlinke

Fotografie
Antje Berodt

Unsere Partner