Identität – Über den KuSo

KulturSommer am Kanal – Welten am Ufer  

Der Kultursommer am Kanal ist seit 17 Jahren ein sommerliches Festival unter dem Dach der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Innerhalb von vier Wochen werden ca. 90 Veranstaltungen präsentiert. 

Musik, Theater und bildende Kunst sind Teil des Programms.  Die Suche nach neuen Formen, Begegnungen und die stetige Weiterentwicklung gehören zum Selbstverständnis unseres Festivals.

Welten am Ufer

Der Elbe-Lübeck-Kanal ist der Namensgeber unseres Festivals. Als Teil der Alten Salzstraße zwischen Lüneburg, Lübeck und dem Welthandel der Hanse ist diese ein prägendes Moment der Kulturlandschaft unserer Region und zugleich  Sinnbild für die überregionale Vernetzung.

Mit der Elbe, den Lauenburgischen-Seen, der Bille und vielen weiteren Gewässern, präsentieren wir ein Festival am Ufer – ein Ort des Hinüber- und in die Ferne-Schauens, der Meditation und der überraschenden Ausblicke.

Nehmen sie Platz an unserem Ufer.

Orte – Menschen – Geschichten

Mit offenen Ateliers, Konzerten und dem Engagement unterschiedlicher Akteur*innen gibt das Festival Einblicke in die künstlerische und kulturelle Vielfalt der Region.

Die Eigenproduktionen des Festivals entwickeln sich aus der Recherche zu Landschaften, Orten und Ihren Geschichten. 

Das Idyll der Lauenburgischen Seen ist dabei genauso in unserem Fokus, wie die Industriegeschichte an der Elbe, aber auch die „ Gravitation“ der Metropole Hamburg für unsere Region.

Wir erarbeiten unsere Projekte mit Bürger*innen und Künstler*innen der Region. Einrichtungen der Kunst und Kultur, sowie die Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg sind dabei wichtige Partner.

Durch Co-Produktionen auch über die Region hinaus hat sich das Festival zu einem innovativen Ort für Kunst in ländlichen Räumen entwickelt.

Eigenproduktionen, die für die Idee unseres Festival stehen – eine Auswahl der letzten Jahre:

Kanu-Wander-Theater

Die Gäste fahren mit dem Kanu den Schaalsee-Kanal hinauf. Theater, Klänge und verwandelte Welten kommen ihnen vom Ufer entgegen und erzählen eine Geschichte; so wie Der Sturm von Shakespeare. 150 Beteiligte, Schulen, Vereine und Profis erzählen gemeinsam eine Geschichte in offener Landschaft. Unter der Leitung eines professionellen Regie-Teams sind so 14 Eigenproduktionen des Festivals entstanden.

 

Der Klangsee 

Junge Musiker*innen sind um den See gestellt und musizieren sich zu: Eine Komposition nur für diesen Ort. Das Publikum umschreitet derweil den See und genießt Landschaft und Klänge. Eine Kooperation mit der Kreismusikschule.

 

Schöner Warten

An Haltestellen des Nahverkehrs ist die lebensgroße Puppe Herr Huber unterwegs. Er reinigt die öffentlichen Möbel von Kaugummi und Stickern: ein alter Herr, emsig und langsam zugleich. Eine Welt ohne Sprache mit wundervollen Begegnungen im öffentlichen Raum. Eine Zusammenarbeit mit der Künstlerin Cora Sachs.

 

LTE – Babylon

LTE-Eden umfasst eine 16-Stimmige polyphone Klangskulptur für Mobiltelefone in Lauenburg/Elbe, ArtCaching – City & Satellites  beschreibt die Klangschrift einer Stadt. Eine akustische Erkundung per GPS und Smartphone in Geesthacht, in denen das weltweite Netz und konkrete Orte im öffentlichen Raum und  in der Landschaft in Zusammenhang gebracht werden.

 

In den Gärten (von Jochen Neurath) – ein Spiel für Chor und Bläser

In einem Park streichen Bläserklänge über das Grün, junge Menschen  finden auf einer Lichtung zusammen. Sie spielen und singen die Geschichte vom Abschied der Kindheit und der ersten Liebe. 

Eine Kooperation mit Bundesgartenschau Heilbronn 2018 und dem Warburg Haus, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, dem Mönchsee-Gymnasium Heilbronn und dem Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln.

 

Der Zauberberg – eine Liegekur in drei Kapiteln. 

Ein Musiktheater nach Thomas Mann rund um das alte Theklahaus, einem alten verfallenen Sanatorium in Geesthacht am bewaldeten Geesthang. Das Publikum erlebt die Geschichte von Hans Castorp im Wechsel von Spaziergängen und Liegekuren. Ein Klang aus klassischer und elektronischer Musik unterstützt das Entgleiten in die vollkommene Zeitlosigkeit. 

Unter der künstlerischen Leitung von Karin Häßlein, in einer Co-Produktion mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Der junge Blick

Wir möchten junge Menschen einladen, ihre Sicht auf die Welt künstlerisch zu erforschen und in eigenen Formaten vorzustellen. Das junge Literaturformat Parkgeflüster wurde in der Pandemie zu nächst als Teil vom „Kultursommer in den Wolken“ online vorgestellt. 2021 konnte es dann als Live-Veranstaltung in Ratzeburg gezeigt werden. Eine Co-Produktion mit der Kultur- Community der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Im Projekt Beat’n’Dance begleiten wir junge Musiker*innen bei ihren Ideen zur Popkultur. In 14 Jahren sind 14 Shows entwickelt worden, in denen junge Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen mit ihrer Musik und ihrem Tanz über ein Jahr lang gemeinsam eine Bühnenshow entwickelt haben. Mit professionellen Coachs wie Roger Cicero, als Co-Produktion mit der offenen Jugendarbeit in Schwarzenbek und Lauenburg. 

Wir präsentieren regelmäßig besondere Kunst- und Kulturprojekte der Schulen und der Offenen Jugendarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg.

KulturSommer für Kids

Figurentheater für Kids 
Der KulturSommer für Kids hat einen Schwerpunkt im Figurentheater. Das Heubodentheater in Ritzerau ist mit eigener Programmgestaltung dabei ein wichtiger Partner. Weitere Künstler*innen sind für das junge Publikum mit ihren Programmen im Kreis Herzogtum Lauenburg zu erleben. 

Gartenkonzerte für Kids 
Eine Konzertreihe in leichter, sommerlicher Atmosphäre. Ein Familienkonzert in Gärten, das zum Picknick und zum Mitmusizieren einlädt.

Klänge und Kunst in der Landschaft // Netzkunst

Mit der Corona-Pandemie haben wir gemeinsam mit den Künstler*innen Formate entwickelt, die wir für den KulturSommer 2021 weiterführen möchten:

Kunst am Wegesrand: Kunstwerke werden aus den Ateliers in die Landschaft versetzt und sind rund um die Uhr erlebbar.

Musik am Wegesrand: Mit Spontankonzerten von Musikgruppen und Chören im öffentlichen Raum,an Uferpromenaden, Marktplätzen und in der Natur.

Sound Walks: Gäste können mit der Musik eines Komponisten, die für einen bestimmten Ort und aus einer eigener Sicht komponiert wurde, einen Spaziergang machen. 

Wir möchten Kunst im Netz als Teil einer künstlerischen kulturellen Erfindung weiter beschreiben. Ein Kunstwerk setzt sich so in Teilen im Netz und den Erlebnissen vor Ort zusammen. 

Der KulturSommer am Kanal ist ein Festival des beständigen Forschens und Suchens und ist damit das wegweisende Kunst- und Kulturfest der Region und des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Team

Intendant
Frank Düwel

Assistentin
Michelle Weber

Leitung Helfer
Wolfgang Lehmann

Online-Redaktion
Helge Berlinke

Fotografie
Antje Berodt

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